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Landtagsabgeordnete Roswitha Toso zu Besuch

Roswitha Toso von den Freien Wählern informierte sich zur neuen zweigliedrigen Ausbildung in der Heilerziehungspflege. Die Heilerziehungspflege sei ein Beruf mit Herz und Zukunft. Die Politik sei in der Pflicht die Ausbildung an den privaten Schulen finanziell ausreichend zu unterstützen zumal sie einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels leisten.

Landtagsabgeordnete Roswitha Toso von den Freien Wählern informiert sich an der Fachschule für Heilerziehungspflege zur neuen zweigliedrigen Ausbildung beim Schulleiter Florian Lehner sowie dem stellvertretenden Standortleiter am bfz Passau. Eva Böhnisch informierte über weitere Projekte an Standort.

Zum Schuljahresbeginn informierte sich die Landtagsabgeordnete Roswitha Toso zur Lage an den privaten Fachschulen für Heilerziehungspflege/-hilfe in Passau. Schulleiter Florian Lehner, der schon seit Jahren Teil der Lehrplankommission ist, klärte über die neuesten Änderungen auf: Das Angebot der Schule sei in diesem Jahr um ein Heilerziehungspflegerisches Einführungsjahr (HEJ) erweitert worden. Dort können innerhalb eines Jahres alle nötigen Qualifikationen zur Ausbildung erworben werden, als Voraussetzung genüge die „Mittlere Reife“. Die Ausbildung selbst wird nun im so genannten gegliederten Modell angeboten, das heißt ein reines Praxisjahr in Festanstellung folgt auf zwei schulische Jahre mit wenigen Praxisphasen. „Das bringt Vorteile für die Auszubildenden mit sich“, so der Schulleiter.

Im Weiteren gab Eva Böhnisch aus der erweiterten Schulleitung der Landtagsabgeordneten Einblicke in Projekte, die derzeit durchgeführt werden. Besonders interessiert zeigte sich Toso an einem überregionalen ESF-Projekt, das von Gewalt betroffenen Frauen hilft, wieder Fuß zu fassen und einen Neustart zu beginnen.

Das Gespräch der Schulleitung mit der Abgeordneten drehte sich aber auch um die Zukunft der privaten Schulen. „Der Betriebskostenzuschuss stagniert seit dem Jahr 2018, die Ausgaben sind aber im gleichen Zeitraum deutlich gestiegen“, gibt Florian Lehner zu verstehen. MdL Roswitha Toso sieht die Politik in der Pflicht, eine Lösung zum Ausgleich des Defizits zu finden. „Gerade wenn man bedenkt, was die privaten Fachschulen zur Verringerung des Fachkräftemangels leisten, dürfen wir sie nicht im Stich lassen, der Staat muss verlässlicher Partner sein“, hob die Abgeordnete hervor. Im Klassenraum, wo gerade eine Vorstellungsrunde zum Schuljahresbeginn im Gange war, wendete sich Toso auch an die Auszubildenden: „Ihr habt das richtige getan, diese Ausbildung zu ergreifen. Die Heilerziehungspflege ist ein Beruf, für den man ein großes Herz braucht – hier liegt die Zukunft“.

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