Zum Schuljahresbeginn erhielten wir wiederholt Besuch von Landtagsabgeordneten, was uns sehr erfreut. Es zeigt, dass der Wert der Ausbildung in der Heilerziehungspflege auch politisch Beachtung findet und wertgeschätzt wird. Nachdem uns bereits MdL Roswitha Toso besuchte, informierte sich auch MdL Josef Heisl zur Reform der Ausbildung in der Heilerziehungspflege. Er ließ sich von Schulleiter Florian Lehner und dem Mitglied der erweiterten Schulleitung Dike Attenbrunner die Neuerungen erläutern. So freuen wir uns heuer erstmals das Heilerziehungspflegerische Einführungsjahr (HEJ) für Absolventen mit mittlerem Schulabschluss anbieten zu können. Im Rahmen des Schulversuchs in der Heilerziehungspflege starteten wir erstmals mit einer Klasse ins zweigliedrige Ausbildungsmodell. Nach zwei Jahren in denen die theoretische Ausbildung überwiegt folgt ein drittes fachpraktisches Ausbildungsjahr, in dem die Fachschüler in einer Einrichtung fest angestellt sind. Vorteilhaft für die Studierenden: In den ersten beiden Ausbildungsjahren können sie Aufstiegs-BAföG beantragen und im dritten Ausbildungsjahr erhalten sie von der Einrichtung ein festes Gehalt.
Herr Heisl betonte, wie wichtig und wertvoll die Ausbildung in der Heilerziehungspflege sei und sicherte zu, sich auf politischer ebene für die Anliegen der privaten Fachschulen einzusetzen.